Mannheim plant Einführung einer Sexsteuer

Die Stadt Mannheim plant die Einführung einer Abgabe für „Vergnügungen sexueller Art“.
Das geht aus einem Artikel auf queer.de hervor. Dadurch sollen für die Stadt Einnahmen in Höhe von 270.000 Euro erzielt werden.
Die CSD-Organisatoren wehren sich dagegen und beklagen eine übermäßige Belastung der schwulen Szene und negative Auswirkungen auf die HIV-Präventionsarbeit. Dadurch dass die Angebote dann wahrscheinlich in den illegalen oder Privatbereich abtauchen würden, befürchtet man einen Anstieg von übertragbaren Krankheiten und homophober Gewalt.
Hier lesen Sie den kompletten Artikel.

Alkoholprävention durch Aufklärung an Schulen

Die Knappschaft und der Kinderschutzbund betreiben seid nunmehr 5 Jahren die sogenannte „Hackedicht – Schultour“. Mit diesem Projekt sollen Schüler über die Folgen von Alkoholmissbrauch aufgeklärt werden. Als neue Maßnahme zur Stärkung der Nachhaltigkeit gibt es 4 interaktive Geschichten im Comic Stil, mit denen die Folgen von schwerem Alkoholmissbrauch den Jugendlichen  bildlich näher gebracht werden soll. Auch in Thüringen konnten jetzt erste Erfolge verzeichnet werden, denn im Jahr 2013 wurden knapp zwei Prozent weniger Fälle verzeichnet als im Jahr davor.
Bisher konnten durch das Projekt bundesweit knapp 25000 Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Den kompletten Artikel der Kyffhäuser Nachrichten lesen Sie hier.

 

10% mehr für Prävention

2014 haben die Gesetzlichen Krankenkassen 293 Millionen € für Prävention und Gesundheitsförderung ausgegeben. Das entspricht einer Steigerung von 10% zum Vorjahr. Der gesetzliche Orientierungswert von 3,09 € pro Versicherten wurde mit 4,16 € deutlich übertroffen.

Der größte Anstieg verzeichneten die Ausgaben für betriebliche Gesundheitsförderung. Für Vorbeugung und Reduzierung der Belastung des Bewegungsapparates durch die Arbeit wurde 2014 fast 25% mehr ausgegeben.

Ebenfalls deutlich gestiegen sind die Ausgabe für ‚Gesundheitschancen‘ sozial benachteiligter. Die präventiven Maßnahmen setzen hier in sozialen Brennpunkten an um die Chancen auf Gesundheit zu erhöhen. Dazu werden Prävention und Gesundheit fördernde Aktivitäten unterstützt.

Bewegungsangebote und Kurse zur Stressbewältigung wurden 2014 auch deutlich mehr nachgefragt. Der ausführliche Bericht als PDF hier.

100 Millionen für neues Förderkonzept

Das Bundesforschungsministerium zu will bis 2021 in ein neues Konzept zu Prävention und Versorgung investieren.

Mit dem Konzept „Gesund – ein Leben lang“ stellt das BMBF 100 Millionen Euro bis 2021 zur besseren Prävention und Versorgung einzelner Bevölkerungsgruppen zur Verfügung. Die Initiative will neue Forschungsschwerpunkt anbieten um die verschiedenen Risikofaktoren einzelner Gruppen stärker zu berücksichtigen. Dabei gehe es darum ganze Prozesse zu betrachten und nicht Krankheiten isoliert.

Die Bevölkerungsgruppen sollen in Ihren unterschiedlichen Lebensphasen entsprechend begleitet werden. Die Experten wurden dafür bewusst aus verschiedenen Disziplinen wie Psychologie, Medizin Ökonomie und anderen gewählt.

Tobia Kurth, Vorsitzender des Begleitkreises zur Förderinitiative erläutert in der heute erschienenen Pressemitteilung den Ansatz und die Ziele.

Krankenkassen zahlen mehr für Präventionsleistungen

Im Jahr 2014 sollen die Krankenkassen ihre Präventionsleistungen gegenüber dem Jahr 2013 nocheinmal deutlich gesteigert haben. Das geht aus einem Artikel der Pharmazeutischen Zeitung hervor, die bereits Einblicke in den neuen Präventionsbericht erhalten hat.

Damit bereiten sich die Krankenkassen auf ein Gesetz vor, dass eine Verpflichtung enthält die Vorsorgeleistungen für Gesundheit pro Patient zu verdoppeln.

Zum Artikel der Pharmazeutischen Zeitung

Der Weltaidstag steht in China unter dem Motto: „Null Neuinfizierungen“

Bei der Verbreitung von Aids konnte China durch Vorbeugung und Kontrolle in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielen. Die Herausforderung vor denen man nun stehe ist, dass sich die Hauptwege der Ansteckung verschieben. So ist die Ansteckung mit HIV durch Bluttransfusionen oder Mutter-Säuglings-Übertragung weitgehend unter Kontrolle.

 

Neuinfektionen entstehen nun vor Allem im verborgenem und alltäglichem – beim Geschlechtsverkehr, und dass am stärksten in der Gruppe homosexueller Männer zwischen 15 und 24 Jahren. Das stellt das staatliche Komitee für Gesundheit und Familienplanung vor neue Herausforderung für die Prävention und Aufklärung vor Aids.

 

Aus der Einsicht, dass alleine staatliche Einrichtungen die gesellschaftlichen Zielgruppen nicht erreichen wurde ein Fonds geschaffen. Dieser unterstützt NGOs bei der Präventions- und Aufklärungsarbeit finanziell – alleine 766 Projekte in diesem Jahr.

 

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Viagra als Diabetes-Prävention

Viele Medikamente, die als Prävention gegen Diabetes angeboten werden, sind mit Vorsicht zu genießen.
Deshalb erforschen Wissenschaftler schon seit einiger Zeit Alternativen und sind dabei auf die gefäßerweiternde Substanz Sildenafil gestoßen, die auch als Viagra verkauft wird.
Dieser Wirkstoff soll zu einem erhöhten Blutfluss führen und eine Entspannung der glatten Muskulatur auslösen. Erste Versuche an übergewichtigen Prädiabetikern scheinen vielversprechend. Zum kompletten Beitrag.

Falsch gesetzte Anreize im Gesundheitssystem fördern Krankheit statt Prävention

Mit dem Prinzip Geld für Krankheit setzt der Finanzausgleich, nach Ansicht von Dr. Jens Baas, völlig falsche Anreize. Die Krankenkassen bekommen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds je mehr Krankheiten bei Ihren Mitgliedern dokumentiert und Medikamente verschrieben werden. Mittel für Prävention auszugeben bedeutet: finanzielle Einbußen für die Krankenkassen und ist daher nicht attraktiv. Der Ganze Artikel hier.